Grunderwerbssteuer wird 2014 in einigen Bundesländern erhöht

23. Oktober 2013
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cc by flickr/ Images_of_Money

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Generell entschieden sich aufgrund der historisch niedrigen Zinsen bei Immobilienkrediten in den letzten Jahren einige dafür eine Eigentumswohnung oder ein Haus zu kaufen. Doch Experten betonen immer wieder, dass man hier nicht nur auf den Kaufpreis, sondern auch auf die Kaufnebenkosten achten muss. Diese verhageln Immobilieninteressenten immer mehr die Einsparmöglichkeiten.

Im August wurden zum Beispiel die Notarkosten erhöht und auch die Grunderwerbssteuer hat es inzwischen in den meisten Bundesländern in sich. Zahlte man bis 2006 bundesweit einen einheitlichen Steuersatz von 3,5 Prozent, so kann dieser heute je nach Bundesland variieren. Im kommenden Jahr ist in Berlin, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein eine weitere Erhöhung der Grunderwerbssteuer beschlossen.

In Berlin zahlt man ab dem kommenden Jahr sechs Prozent, womit sich der Wert seit 2006 fast verdoppelt hat! In Niedersachsen und Bremen wird der Steuersatz wohl auf fünf Prozent angehoben und in Schleswig-Holstein zahlt man ab 2014 sogar 6,5 Prozent. Nur in Bayern und Sachsen kommt man beim Immobilienkauf derzeit noch „in den Genuss“ des alten Steuersatzes von 3,5 Prozent.

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