Mietvertrag muss nicht in Muttersprache des Mieters verfasst werden

29. Oktober 2013
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cc by flickr/ Uncleweed

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Generell sollte man natürlich den Inhalt von Verträgen verstehen, wenn man diese unterschreibt. Dies kann jedoch zu einem Problem werden, wenn der Vertrag nicht in der eigenen Muttersprache verfasst ist. Mieter haben darauf keinen Anspruch und sollten sich daher einen Übersetzer organisieren. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund hin.

Haben Mieter einen Vertrag unterschrieben, dann ist dieser bindend, selbst dann, wenn einzelne Passagen nicht verstanden werden. Mieter müssen sich in solchen Fällen einen Übersetzer auf eigene Kosten besorgen. Kann dieser bei der Vertragsunterzeichnung nicht anwesend sein, dann müssen Vermieter den künftigen Mietern natürlich Zeit einräumen, dass der Vertrag übersetzt werden kann.

Vermieter und Mieter haben doch natürlich die Möglichkeit, sich darauf zu einigen, dass der Mietvertrag in einer bestimmten Sprache verfasst wird. Eine deutsche Version wird dann notwendig, wenn es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommt.

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