Sommerblühende Blumenzwiebeln richtig durch den Winter bringen

20. Oktober 2013
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cc by wikimedia/ Vulkan

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Während einige sommerblühende Blumenzwiebeln kein Problem mit leichtem Frost haben, sind andere Sorten wie Dahlen, Gladiolen oder einige Lilien-Arten deutlich empfindlicher. Hier sollte man jetzt aktiv werden und sie fit für den Winter machen.

Für diese sommerblühenden Blumenzwiebeln ist ein frostfreies Winterlager entscheidend. Im Herbst, wenn ihre Blüte vorbei ist, schneidet man die vertrockneten oder durch den ersten Frost geschädigten Stängel zurück. Rund zehn Zentimeter sollten stehen bleiben. Mit einer Gartengabel werden die Zwiebeln und Knollen vorsichtig aus der Erde geholt, ohne dass die Speicherorgane beschädigt werden.

Die Zwiebeln von der Erde befreien, die Wurzeln zurückschneiden und sie an einem luftigen Ort trocknen. Danach kommen sie in eine mit Papier ausgelegte Kiste, wo sie an einem kühlen und frostfreien Ort, der auf keinen Fall zu warm und/oder zu trocken sein sollte, überwintern. Unbedingt daran denken, die Sorten zu markieren, damit man sie im Frühjahr unterscheiden kann!

Ist zum Beispiel der Kellerraum doch zu trocken, hilft es, die Knollen und Zwiebeln mit Sand zu bedecken, der leicht feucht ist. Regelmäßig sollten sie kontrolliert werden, ob es nicht doch kranke oder faulige Stellen gibt. Diese sofort aussortieren! Stecken die Sommerblüher in Töpfen oder Käste, diese einfach komplett an einen frostfreien Standort stellen.

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