Fristlose Kündigung aufgrund von nicht mitgeteilter Untervermietung

2. Oktober 2013
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cc by flickr/ steinhobelgruen

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Eine Wohnung unterzuvermieten ist keine Seltenheit. Wer dies vorhat, sollte jedoch unbedingt seinen Vermieter um Erlaubnis fragen. Kommt man dem nicht nach, so droht einem die fristlose Kündigung. Dies geht aus einem Urteil des Amtsgerichts München hervor, auf das der Mieterverein München hinweist.

In dem konkreten Fall wurde der Vermieterin einer Wohnung von Dritten berichtet, dass die Wohnung untervermietet werde. Daraufhin teilte sie dem Mieter mit, dass er dies zu unterlassen habe. Dieser wollte davon jedoch nichts wissen und betonte, dass es sich lediglich um Besuch handle. Die Vermieterin entschied sich daraufhin für eine fristlose Kündigung und erhob Räumungsklage.

Mehrere Zeugen sagten dabei aus, dass die Wohnung eindeutig untervermietet werde. In den Augen der Richterin sei dadurch das Vertrauenverhältnis zwischen Mieter und Vermieterin nachhaltig gestört, weshalb keine vorherige Abmahnung nötig sei. Der Räumungsklage wurde damit stattgegeben.

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