Alte Rolladenkästen: Lücke bei der Dämmung

10. Oktober 2013
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cc by wikimedia/ M. Kirchherr

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Fenster können noch so neu und gut gedämmt sein, wenn mit ihnen nicht auch der Rolladenkasten ausgetauscht wird. Bis in die 80er Jahre bestanden Rolladenkästen meist nur aus dünnem Holz, das verputzt wurde. Aus diesem Grund sind bei alten Häusern oft die Kästen eine echte Lücke in der Dämmung. Darauf weist der Verband Privater Bauherren hin.

Ob dies in den eigenen vier Wänden der Fall ist, lässt sich leicht überprüfen, indem man eine brennende Kerze an den Kasten und auch an die Durchführung des Gurts hält. Flackert die Flamme so ist die Dämmung nicht ausreichend. Heimwerker können das Dämmen auch selbst vornehmen. Dies kann jedoch eine Zeit dauern, da man präzise arbeiten muss.

Im geöffneten Kasten können zum Beispiel mit Spezialkleber befestigte Styroporplatten bereits einiges bewirken. Es gibt jedoch auch bereits vorgefertigte Dämmmaterialien für Rolladenkästen und die Gurtdurchführung. Natürlich sollte man unbedingt im aufgerollten Zustand den Platz für die Dämmung abmessen, dass sich der Rollladen später noch aufrollen lässt. Fugen und Ritzen müssen vor Anbringen der Dämmung mit Silikon abgedichtet werden. Schimmel und Feuchtigkeit können ein Problem sein. Das Entfernen aller Tapetenreste ist dabei wichtig, dass sich Schimmel nicht unbemerkt ausbreitet.

Ein weiterer Vorteil von gut gedämmten Kästen ist, dass Straßenlärm ebenfalls weniger in die Wohnung dringt. Mieter sollten sich unbedingt vorher mit ihrem Vermieter absprechen, bevor sie selbst aktiv werden, denn das Ganze gilt als Eingriff in die Bausubstanz.

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