Wartung der Therme: Kosten können auf Mieter umgelegt werden

24. September 2013
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cc by flickr/ Conanil

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Besonders Altbauwohnungen werden oft mit einer Gastherme beheizt. Diese müssen regelmäßig gewartet werden. Der Vermieter muss dabei die Wartung organisieren, kann jedoch die Kosten dafür auf den Mieter umlegen. Darauf weist der Deutsche Mieterschutzbund hin.

Die Kosten für die Wartung von Therme, Warmwassergeräten und Etagenheizung können laut dem Bundesgerichtshof über die Betriebskosten auf die Mieter abgewälzt werden. Dies ist jedoch nur möglich, wenn im Mietvertrag eine entsprechende Vereinbarung getroffen wurde. Dort werden sie oft nicht unter den Betriebskosten aufgeführt, sondern sind extra unter „Instandhaltung/Instandsetzung“ zu finden.

Früher gab es dafür eine generelle Obergrenze, die jedoch in den Augen der Richter heute keine Gültigkeit mehr hat. Unwirksam ist allerdings eine Klausel, die besagt, dass sich der Mieter selbst um Wartungsverträge mit Fachunternehmen kümmern muss. Dies ist die Aufgabe des Vermieters. Bei solch einer unwirksamen Klausel hat der Vermieter alle Wartungskosten selbst zu tragen.

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