Daunenschlafsack muss zum Waschen nicht unbedingt in die Reinigung

25. September 2013
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cc by wikimedia/ M Kirchherr

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In diesem Sommer werden wieder zahlreiche Deutsche beim Campen gewesen sein. Wer dabei in einem Daunenschlafsack genächtigt hat, sollte ihn spätestens im Herbst gründlich waschen. Dabei muss man das gute Stück jedoch nicht unbedingt in die Reinigung bringen, vorausgesetzt man hat eine passende Waschmaschine und einen entsprechenden Trockner zuhause.

Die Waschmaschine sollte mindestens sechs Kilogramm trockene Buntwäsche fassen. Vor dem Waschen einen Blick auf das Pflegeetikett werfen, ob dies auch möglich ist! Gewaschen wird der Schlafsack dann im Schongang bei hohem Wasserstand bei maximal 40 Grad und geringer Trommelbewegung. Das Schleudern ist am Ende sehr wichtig und meist können die durch das Wasser schweren Daunen ruhig einen zweiten Schleuderdurchgang vertragen.

Danach kommt der Schlafsack für eine Stunde bei hohen Temperaturen bis maximal 100 Grad in den Trockner. Dabei am besten zwei bis vier saubere und nicht abfärbende Tennisbälle mit in den Trockner legen, denn diese sorgen dafür, dass die Daunen in Bewegung bleiben und somit weniger verklumpen. Eine Stunde lang sollte der Schlafsack nach dem ersten Trocknerdurchgang auskühlen. Dabei immer wieder aufschütteln. Nun wird noch ein zweiter Durchgang nötig sein und bei Bedarf auch ein Dritter.

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