Vorsicht Immobilien-Betrugsmasche – Briefe aus dem Morgenland
BetrĂŒger versuchen mit einer neuen Masche, Anbieter von Immobilien im Internet abzuzocken. Davor warnt das Immobilienportal Immowelt.de, das auf seiner Info-Seite www.schutz-vor-immobilienbetrug.de die Vorgehensweise der Kriminellen genau schildert.
Die Mails kommen angeblich aus dem Irak. Der Absender tĂ€uscht zunĂ€chst Interesse an der angebotenen Immobilie vor. AuĂerdem möchte er einen Millionenbetrag auĂer Landes schaffen und gibt vor, dazu die Hilfe des Immobilienanbieters zu benötigen, der dafĂŒr eine fĂŒrstliche Provision erhalten soll. LĂ€sst sich der Anbieter allerdings auf das GeschĂ€ft ein, muss er zunĂ€chst selbst Zahlungen leisten, die angeblich nötig sind, um das Geld zu transferieren. Die versprochene Provision sieht er hingegen nie.
Diese Masche hat Parallelen zur so genannten Nigeria-Connection, die seit Jahren Spam-Mailings Ă€hnlichen Inhalts verschickt, allerdings willkĂŒrlich an beliebige E-Mail-Adressen und nicht wie hier an Immobilienanbieter.
Dass die BetrĂŒger auf diese Weise viele Opfer finden, glaubt Carsten Schlabritz, Vorstand der Immowelt AG, zwar nicht, denn die meisten Verbraucher sind inzwischen sehr vorsichtig. Allerdings gab es in der Vergangenheit immer wieder EinzelfĂ€lle, in denen Betrugsopfer viel Geld verloren haben. âDagegen, dass TrickbetrĂŒger Immobilien-Inserenten kontaktieren, sind wir wie alle anderen Immobilienportale zwar machtlos. Allerdings gehen wir aktiv gegen solche Machenschaften vor und klĂ€ren die Nutzer unseres Portals regelmĂ€Ăig ĂŒber Abzock-Maschen aufâ, erlĂ€utert Carsten Schlabritz.
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