Vorsicht Immobilien-Betrugsmasche – Briefe aus dem Morgenland

1. Juli 2009
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Betrüger versuchen mit einer neuen Masche, Anbieter von Immobilien im Internet abzuzocken. Davor warnt das Immobilienportal Immowelt.de, das auf seiner Info-Seite www.schutz-vor-immobilienbetrug.de die Vorgehensweise der Kriminellen genau schildert.

Die Mails kommen angeblich aus dem Irak. Der Absender täuscht zunächst Interesse an der angebotenen Immobilie vor. Außerdem möchte er einen Millionenbetrag außer Landes schaffen und gibt vor, dazu die Hilfe des Immobilienanbieters zu benötigen, der dafür eine fürstliche Provision erhalten soll. Lässt sich der Anbieter allerdings auf das Geschäft ein, muss er zunächst selbst Zahlungen leisten, die angeblich nötig sind, um das Geld zu transferieren. Die versprochene Provision sieht er hingegen nie.

Diese Masche hat Parallelen zur so genannten Nigeria-Connection, die seit Jahren Spam-Mailings ähnlichen Inhalts verschickt, allerdings willkürlich an beliebige E-Mail-Adressen und nicht wie hier an Immobilienanbieter.

Dass die Betrüger auf diese Weise viele Opfer finden, glaubt Carsten Schlabritz, Vorstand der Immowelt AG, zwar nicht, denn die meisten Verbraucher sind inzwischen sehr vorsichtig. Allerdings gab es in der Vergangenheit immer wieder Einzelfälle, in denen Betrugsopfer viel Geld verloren haben. „Dagegen, dass Trickbetrüger Immobilien-Inserenten kontaktieren, sind wir wie alle anderen Immobilienportale zwar machtlos. Allerdings gehen wir aktiv gegen solche Machenschaften vor und klären die Nutzer unseres Portals regelmäßig über Abzock-Maschen auf“, erläutert Carsten Schlabritz.

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