Mietminderung: Feuchter Keller darf auch im Altbau nicht sein

6. September 2013
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cc by wikimedia/ Maschinenjunge

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Ein feuchter Keller kann ein echtes Ärgernis sein, vor allem wenn man Dinge darin aufbewahrt, die schimmeln können oder Ähnliches. Als Mieter muss man dies auch in einem Altbau nicht hinnehmen und kann vom Vermieter Nachbesserung verlangen. Dies entschied das Landgericht Berlin, wie die „Neue Zeitschrift für Miet- und Wohnrecht“ weiß.

In dem konkreten Fall hatte ein Mann von seinem Vermieter verlangt, dass er etwas gegen die Feuchtigkeit im Keller tue. Da nichts geschah, verringerte er daraufhin die Miete. Der Vermieter war jedoch der Überzeugung, das dies in einem Haus, das eben aus dem Jahr 1939 stamme, eben vorkomme.

Das Gericht sah dies anders und betonte, dass Mieter im Keller auch Dinge wie Lebensmittel oder Kleidungsstücke lagern könnten. Feuchtigkeit schränke den vertragsgemäßen Gebrauch ein, weshalb Mieter eine Instandsetzung verlangen könnten. Geschehe nichts, sei eine Mietminderung rechtens.

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