Aufzug: Rechte und Pflichten von Mietern und Vermietern

26. August 2013
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cc by wikimedia/ Richard Huber

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Auch wenn es den meisten von uns nicht gerade schaden könnte, öfter Treppen zu steigen, sind viele Mieter über einen Fahrstuhl im Haus froh. Dieser sorgt jedoch nicht nur für Entlastung beim Schleppen, sondern bringt natürlich auch Rechte und Pflichten für Mieter und Vermieter mit sich.

Der Deutsche Mieterbund weist darauf hin, dass Mieter den Aufzug zu jeder Tages- und Nachtzeit nutzen dürfen. Eine zeitliche Einschränkung wie zum Beispiel ein Nutzungsverbot in der Nacht ist nicht zulässig und somit ist eine entsprechende Klausel im Mietvertrag ungültig. Doch natürlich ist der Vermieter verpflichtet, unzumutbare Lärmbelästigungen durch den Fahrstuhl zu vermeiden.

Das bedeutet, dass der Aufzug nicht nur nach den gesetzlichen Vorgaben in Sachen Sicherheit überprüft werden, sondern auch entsprechende Reparaturen durchgeführt werden müssen. Ein defekter Aufzug gilt als Mietmangel und berechtigt, die Miete zu mindern. Eine schlechte Nachricht gibt es für Bewohner der Erdgeschosswohnung: Die meisten Gerichte lassen es hier zu, dass sie sich an den Kosten für den Fahrstuhl beteiligen müssen, ebenso wie alle anderen Mieter. Voraussetzung: Sie können ihn auch benutzen.

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One Response to Aufzug: Rechte und Pflichten von Mietern und Vermietern

  1. demos on 31. August 2013 at 15:51

    gibt es bei den rechten/pflichten einen unterschied zwischen privatvermietern und genossenschaftsvermietern?

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