Drei Tipps, wie Sie Unkraut schnell bekämpfen

12. August 2013
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cc by wikimedia/ Stan Shebs

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Mit diesem Thema muss sich die Mehrheit der Gartenbesitzer jedes Jahr auseinandersetzen: Unkraut im eigenen Garten. Ob flächendeckend wie Giersch oder einzeln auftretend wie der Löwenzahn: Wenn es bereits wächst, ist schnelle Abhilfe gefragt. Je länger Hobbygärtner mit der Bekämpfung des Unkrauts warten, desto mühsamer wird die Arbeit und desto störender wird es beim Blick in den Garten.

Das hilft kurzfristig gegen Unkraut

  • Kochendes Wasser: Eine umweltschonende Methode, um gegen die lästigen Pflanzen vorzugehen. Gießen Sie das Wasser über die betroffenen Stellen, doch Vorsicht bei der Anwendung in Beeten oder neben eigens angepflanzten Gewächsen. Auch ihnen kann das heiße Wasser schaden. Wer kein zusätzliches Wasser verbrauchen möchte, nutzt ungesalzenes Kartoffel- oder Reiswasser.
  • Gasbrenner: Diese kommen auf gepflasterten Flächen zum Einsatz. Die offene Flamme verbrennt das Unkraut. Die Überreste lassen sich später mit einem Besen zusammenkehren. Der Einsatz von Infrarotgeräten oder Heizspiralen ist ebenfalls möglich. Die erzeugte Hitze verbrennt die Pflanzen nicht, sondern lässt sie durch die Zerstörung ihres Gewebes eingehen.
  • Jäten: Für diese Art der Unkrautvernichtung steht eine Auswahl an verschiedenen Hilfsmitteln zur Verfügung. Gegen Unkräuter mit Pfahlwurzeln, beispielsweise der Löwenzahn, sind Pfahlwurzelstecher effektiv. Der Sauzahn hilft durch seine schmale, gerundete Spitze bei bereits angepflanzten Beeten. Fugenkratzer, Harken, Rechen oder Messer sind ebenfalls übliche Mittel zur Unkrautvernichtung. Die Wahl des richtigen Werkzeugs hängt von Ort und Gattung des Unkrauts ab.

Wächst das Unkraut über längere Zeit, ist es oftmals eine mühsame körperliche Arbeit, den Garten wieder davon zu befreien. Wer es nicht als sportliche Betätigung nutzt, um Kalorien zu verbrennen, sollte sich über Methoden Gedanken machen, welche unerwünschte Pflanzen aus dem Garten fernhalten. Bodendeckerpflanzen entziehen dem Unkraut Nährstoffe und Licht, sodass sie sich nicht mehr ansiedeln. Dies bewirken beispielsweise Efeu, Schaumblüte oder das gefleckte Lungenkraut. Wer keine neuen Pflanzen in seinem Garten haben möchte, kann Rindenmulch oder Kies auf seinen Beeten zwischen die eingesetzten Pflanzen verteilen.

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