Der richtige Umgang mit einem Wespennest

15. August 2013
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cc by wikimedia/ Soebe

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Die meisten Menschen haben deutlich mehr Angst vor Wespen, als es eigentlich nötig ist. Wer ein Wespennest an seinem Haus oder in seinem Garten entdeckt, reagiert daher oft zu panisch und möchte es meist am liebsten direkt entfernen. Tierschützer raten jedoch in vielen Fällen von voreiligen Schritten ab. Doch wie geht man mit solch einem Nest um.

Wespen leben nur einen einzigen Sommer lang. Nur die Königin überlebt den Winter und legt im nächsten Jahr wieder Eier. Wer ein Wespennest entdeckt, sollte sich also zunächst überlegen, ob er oder sie mit den Tieren leben kann. Ein Fliegengitter kann gegen verirrte Insekten in den eigenen vier Wänden helfen. Wirklich gefährlich wird es nur für Allergiker, kleine Kinder und manche Haustiere.

Der Schädlingsbekämpfer sollte generell das letzte Mittel sein, zu dem man greift. Oft lässt sich das Wespennest einfach von einem Imker versetzen, ohne dass die Insekten getötet werden. Da Wespen erst im Frühjahr mit dem Bau beginnen, bemerken wir Menschen es meist erst im Hochsommer, also dann, wenn die Tiere eh nur noch kurz leben. In solch einem Fall sollte man es einfach bis zum Winter hängen lassen und es dann vorsichtig entfernen, damit der Geruch nicht die Königin im Frühjahr anlockt. In ein- und dasselbe Nest kehren Wespen normalerweise nicht zurück. Bei der Unteren Naturschutzbehörde, zum Beispiel beim Landratsamt, kann man sich beraten lassen.

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