Vermieter muss Reparatur von mitvermieteter Einrichtung übernehmen

12. August 2013
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cc by flickr/ livehome

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In einer Mietwohnung werden Einrichtungsgegenstände wie Toilette, Dusche, Badewanne oder Waschbecken in der Regel mitvermietet. Dies gilt in vielen Fällen auch für Einbauküchen, Teppichböden oder Wandschränke. Doch was passiert, wenn diese Dinge kaputt gehen? Wer kommt dann für die Kosten auf? Der Deutsche Mieterbund klärt auf.

Die Kosten für die Reparatur von mitvermieteten Gegenständen fallen in der Regel in den Bereich des Vermieters. Mit der Miete zahlt man auch für den typischen Verschleiß der Gegenstände und damit auch für die entsprechenden Reparaturen. Tropft also zum Beispiel ein Wasserhahn, muss der Vermieter den Handwerker bezahlen.

Dies ist aber natürlich nur der Fall, wenn die Einrichtung durch den üblichen Gebrauch kaputt gegangen ist und nicht mutwillig zerstört wurde. Werden Schäden aus Unachtsamkeit oder sogar voller Absicht verursacht, kann der Vermieter vom Mieter Schadenersatz fordern.

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