Erbe: Was muss beim Mietvertrag beachtet werden

10. August 2013
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cc by flickr/ Images_of_Money

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Nach einem Todesfall haben die Erben meist nicht nur mit der Trauer zu kämpfen, sondern auch viel zu regeln. Dazu gehört auch in fast allen Fällen, sich Gedanken um die Wohnung oder das Haus des Verstorbenen zu machen. Auch ein Mietvertrag kann dabei zum Erbe zählen.

Stirbt einer der Bewohner, dann geht der Mietvertrag automatisch an die Erben über, die die Wohnung oder das gemietete Haus mitbewohnt haben. Dies gilt für Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner genauso wie für Kinder. Ein neuer Mietvertrag muss dabei nicht abgeschlossen werden und es gelten die gleichen Bedingungen auch weiterhin. Lebte der Verstorbene allein, dann geht der Mietvertrag auf die Erben über, die nicht dort lebten.

Wollen diese das Mietverhältnis nicht fortsetzen, steht ihnen ein Sonderkündigungsrecht mit einer Frist von drei Monaten zu. Sie müssen also aktiv werden! Bis zum Ende dieser Frist muss dann die Wohnung geräumt und auch eventuelle Renovierungsarbeiten gemacht werden. Eventuelle Verpflichtungen müssen beglichen werden, jedoch nur bis zur Höhe des gesamten Erbes. Die Haftung kann auf den Nachlass beschränkt werden. Der Vermieter hat jedoch natürlich ebenfalls ein Sonderkündigungsrecht nach den gesetzlichen Bestimmungen.

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