Zeitmietvertrag: Darauf sollte man achten

8. August 2013
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cc by flickr/ Uncleweed

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Während die meisten Mietverträge in der Regel unbefristet laufen, gibt es natürlich auch solche Verträge, bei denen von Anfang an, das Ende der Mietdauer festgelegt ist. Der Deutsche Mieterbund weist auf ein paar Punkte hin, auf die man in solch einem Fall unbedingt achten sollte.

Zeitmietverträge müssen zunächst in schriftlicher Form vereinbart werden. Zusätzlich zur festen Laufzeit muss eine Begründung dafür genannt werden. Der Vermieter muss also darstellen, für was er die Wohnung oder das Haus nach dem Ende der Mietdauer benötigt.

Laut Gesetz kann dies zum einen sein, dass er die Wohnung für sich selbst oder einen Angehörigen benötigt. Zum anderen können die Räume aber auch von einem Angestellten genutzt werden. Der dritte Grund sind umfassende Sanierungsarbeiten, die im bewohntem Zustand nicht möglich wären, oder eben gleich der Abriss des Gebäudes. Wird kein solcher Grund genannt, liegt laut dem Deutschen Mieterbund kein Zeitmietvertrag vor und er kann als unbefristeter Mietvertrag behandelt werden.

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