Starker Raucher muss Wohnung wegen Geruchsbelästigung räumen

6. August 2013
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cc by flickr/ JD

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Seit einiger Zeit erregt der Fall eines starken Rauchers, der deswegen von seinem Vermieter eine Kündigung erhalten hat, großes Aufsehen und heizt die Debatte rund um den Nichtraucherschutz weiter an. Vor wenigen Tagen entschied das Amtsgericht Düsseldorf, dass der Mann seine Wohnung räumen müsse.

Der Mann war 36 Jahre lang in dem Mietshaus als Hausmeister tätig und hatte daher eine mietfreie Dienstwohnung bewohnt. Nach der Beendigung seiner Tätigkeit durfte er seit 2009 weiterhin dort zur Miete wohnen. Immer wieder gab es jedoch Ärger wegen starken Rauchgeruchs im Treppenhaus. Der Mann habe auch nach mehrmaligen Aufforderungen und Mahnungen nur schlecht gelüftet und Aschenbecher nicht ausgeleert, so dass der gesamte Gestank ins Treppenhaus zog.

Diese Tatsache wurde vor dem Amtsgericht nicht widerlegt, so dass der Vermieter die Wohnung nun räumen darf. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig und wird wohl vor der nächsten Instanz landen. Grundsätzlich erklärte das Gericht, dass man natürlich in seinen eigenen vier Wänden rauchen dürfe, jedoch müssten andere Parteien und der Vermieter starke Geruchsbelästigung nicht dulden.

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