Mehrgenerationen-Wohnen: Projekte auf dem Vormarsch

30. Juli 2013
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cc by wikimedia/ Candida Performa

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Der demografische Wandel hat in Deutschland schon längst eingesetzt. Es gibt immer mehr ältere Menschen und im Verhältnis immer weniger Kinder. Jedoch scheint der Immobilienmarkt auf diese Situation alles andere als vorbereitet zu sein. Es gibt viel zu wenige barrierefreie Wohnungen, entsprechende Alternativen zur Einsamkeit im Alter oder zum Seniorenheim fehlen. Doch zum Glück gibt es auch immer mehr Projekte, die auf dem Prinzip des Mehrgenerationen-Wohnens aufbauen.

Dass Familien mit Großeltern, Eltern und Kindern gemeinschaftlich leben, ist noch die Seltenheit. Vielmehr gibt es immer mehr Projekte, bei denen sich Senioren und Familien mit Kindern zusammenschließen, die vorher nichts miteinander zu tun hatten. Hier profitiert jeder von jedem. Die Älteren können zum Beispiel ab und an auf die Kinder aufpassen und dafür kümmern sich die Eltern der Kinder um den Einkauf der Senioren.

Vor allem das Thema Einsamkeit spielt dabei keine Rolle mehr. Meist ist dies so geregelt, dass man sich ein Haus teilt, wobei jeder seine eigene Wohnung und damit seinen privaten Rückzugsort hat. Wie die Projekte organisiert sind, ist unterschiedlich. Die Bandbreite reicht von Projekten mit Arbeitsgruppen, in denen sich alle Bewohner organisieren und einbringen können, bis hin zu Gemeinschaften, die sich neben dem Haus auch noch Dinge des alltäglichen Lebens wie mehrere Autos teilen. Von diesen Projekten darf es gerne mehr geben!

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