Streit im Mietshaus: Nach Beleidigungen oder Handgreiflichkeiten droht Kündigung

29. Juli 2013
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cc by wikimedia/ Michael Sander

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Wenn Menschen wie in Mietshäusern auf engem Raum zusammenleben, kann es immer zu Streitereien und Konflikten kommen. Viel zu oft eskalieren die Streitigkeiten, was am Ende nicht nur das Wohnklima vergiftet, sondern auch zu Kündigungen führen kann. Der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland weist daher darauf hin, stets die Umgangsformen bei solchen Auseinandersetzungen zu wahren.

Wer nämlich beginnt, seine Nachbarn zu terrorisieren, sie zu beleidigen oder sogar handgreiflich wird, dem droht die Kündigung. Der Vermieter ist dazu verpflichtet den Hausfrieden zu wahren und zu versuchen, den Streit beizulegen. Gelingt dies nicht und ein Nachbar beginnt mit nicht gerade fairen Spielchen, beleidigt oder setzt sogar körperliche Gewalt ein, ist der Vermieter dazu verpflichtet, dem entsprechenden Mieter zum Schutz der anderen Parteien zu kündigen. Umgekehrt dürfen geschädigte Mieter fristlos kündigen, wenn die Lage für sie unzumutbar ist.

Ähnliches gilt auch bei einem Streit zwischen Mieter und Vermieter. Werden hier nicht die Umgangsformen gewahrt und die Situation eskaliert, darf die geschädigte Partei eine fristlose Kündigung aussprechen.Dies ist auch bei übler Nachrede der Fall.

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