Statistik: Wohnfläche in Deutschland gewachsen

28. Juli 2013
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cc by wikimedia/ Mossmutzel

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Vor 15 Jahren lebte jeder Deutsche im Durchschnitt auf einer Wohnfläche von 39 Quadratmetern. Diese Zahl ist in den letzten Jahren angestiegen, wie aus einer Untersuchung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) in Wiesbaden hervorgeht.

Im Schnitt hat demnach jeder Deutsche 45 Quadratmeter für sich zum Wohnen. Die Forscher begründen dies mit dem gewachsenen Anspruch an die Wohnungsgröße und mit der steigenden Anzahl an Ein- und Zwei-Personen-Haushalten. Am meisten Platz haben Menschen im Rentenalter mit 55 Quadratmetern und am wenigsten Minderjährige mit weniger als 30 Quadratmetern. Bei Frauen zwischen 27 und 37 fällt die Fläche zudem deutlich geringer aus als bei Männern im gleichen Alter.

Dies liegt jedoch daran, dass bei den Frauen die Anzahl der Kinder bei der Wohnfläche eingerechnet wird. Generell zeigen sich bei der Studie mal wieder die Probleme der Statistik: Faktoren wie die aktuelle Wohnraumproblematik in Großstädten wurden dabei nicht mit einbezogen, weshalb man dabei kaum von einem Abbild der Realität sprechen kann. Dies ähnelt sehr an die Studie des statistischen Pro-Kopf-Einkommens…

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