Mietminderung bei qualmendem Nachbarn

17. Juli 2013
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cc by flickr/ JD

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Das Thema Rauchen sorgt auch in vielen Mietshäusern immer wieder für Ärger. So weist der Deutsche Mieterbund darauf hin, dass eine Mietminderung möglich ist, wenn der Qualm aus der Nachbarwohnung immer in die eigenen vier Wände zieht. Dies geht sowohl aus einem Urteil des Landgerichts Berlin als auch des Landgerichts Hamburg hervor.

In dem Berliner Fall ging es konkret um einen Mieter, der seine Fenster nicht mehr öffnen wollte, da sein Nachbar unter ihm mehrmals in der Stunde auf dem Balkon rauchte und der Qualm direkt in sein Fenster zog. Das Gericht erkannte, dass er besonders im Sommer deswegen nicht mehr richtig lüften konnte.

Aus diesem Grund wurde eine Mietminderung um zehn Prozent für angemessen erachtet. Zudem wurde dem Mieter erlaubt, den dreifachen Mietminderungsbetrag auf weiteres einzubehalten. Das Gericht in Hamburg hielt eine Mietminderung um fünf Prozent in einem ähnlichen Fall für angemessen.

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