Zuschläge im Mietspiegel werden berücksichtigt

7. Juli 2013
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cc by wikimedia/ Michael Sander

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Soll die Miete angehoben werden, dann richtet sich dies in der Regel nach dem Mietspiegel für die entsprechende Gemeinde bzw. den jeweiligen Stadtteil. Dabei wird eine Preisspanne angegeben, die die üblichen Mieten der letzten Jahre widerspiegelt. Diese Werte sollen eine Art Einschätzung über die angebrachte Höhe der Miete liefern.

In einigen dieser Mietspiegeln gibt es spezielle Zuschläge für zum Beispiel Einfamilienhäuser. Auch diese Angaben müssen laut einem Urteil des Bundesgerichtshofs berücksichtigt werden, selbst wenn durch sie die Miete über dem Mietspiegel liegt.

In dem konkreten Fall ging es um die Mieter einer Siedlung, die einer Mieterhöhung für das Jahr 2009 nicht zustimmen wollten, da die Mieten durch die entsprechenden Zuschläge höher als ausfallen würden, als es im Mietspiegel für derartige Häuser in der Gegend vorgesehen sei. In den Augen des BGH sollen die Zuschläge Besonderheiten abbilden, die im Mietspiegel nicht berücksichtigt werden, und müssen daher eingehalten werden.

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