Neuen Wohnkonzepte: Wohnen gegen Hilfe

28. Juni 2013
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cc by flickr/ ydnammmm

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In einer Gesellschaft, in der es immer mehr ältere Menschen gibt, die alleine sind, und in der gleichzeitig Wohnraum für unter anderem Studenten knapp ist, bilden sich in letzter Zeit immer wieder neue Formen des Wohnens heraus. Ein Modell, das bereits in einigen Städten praktiziert wird, ist Wohnen gegen Hilfe.

Dabei stellen Senioren, die alleine sind und Hilfe im Haushalt brauchen, Wohnraum, vom Zimmer bis zur Einliegerwohnung, zur Verfügung. Der Student zahlt keine Miete, sondern beteiligt sich nur an den Energiekosten. Dafür muss er oder sie dem Vermieter zur Hand gehen und Dinge erledigen wie Putzen, Einkaufen gehen usw. Leistungen aus dem Medizin- oder Pflegebereich sind dabei ausgeschlossen, es handelt sich lediglich um eine Hilfe im Haushalt bzw. im Alltag. Manchen älteren Menschen reicht es schon aus, dass sie nicht alleine in ihren eigenen vier Wänden sind. Die genauen Bedingungen werden individuell ausgehandelt.

Betreut werden solche Projekte von Fachleuten, die als Ansprechpartner bei Problemen fungieren, die Studenten auswählen und sie mit passenden Senioren zusammenbringen. Natürlich ist nicht jeder für solch ein Projekt geeignet! Kann man sich mit diesem Gedanken anfreunden, ist es jedoch eine gute Alternative. Inzwischen wird bereits über ähnliche Projekte für zum Beispiel alleinerziehende Mütter und Väter oder Geschäftsleute nachgedacht, die selten zuhause sind.

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