Flexstrom-Pleite macht Schlichtungsstelle Probleme

31. Mai 2013
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cc by flickr/ espensorvik

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Seit Ende 2011 gibt es die Schlichtungsstelle für Energie, an die sich Kunden wenden können, wenn sie Probleme mit dem Energieversorger haben. Während das Schlichtungsverfahren für Verbraucher in der Regel kostenlos ist, müssen die Unternehmen jedoch Gebühren zahlen. Laut Medienberichten werden dabei pro Fall rund 350 Euro abgerechnet. Was jedoch passiert, wenn ein durchaus problembehaftetes Unternehmen pleite geht, erlebt die Schlichtungsstelle gerade beim Anbieter Flexstrom.

Im vergangenen Jahr beachtete die Schlichtungsstelle für Energie rund 13.700 Fälle. Gut ein Drittel davon drehten sich um Flexstrom! Auf diese Weise dürfte für das Unternehmen ein ziemlich großer Berg an Gebühren aufgelaufen sein, die der Energieversorger nicht zahlte und nach der aktuellen Pleite auch wohl nicht mehr zahlen wird.

Die Schlichtungsstelle selbst bleibt auf diesen Kosten sitzen und hat daran offenbar durchaus zu knabbern. Um Zahlungssicherheit zu gewährleisten sei eine außerordentliche Versammlung einberufen worden, in der die Gebührenordnung und die Satzung geändert wurden.

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