Hausbau: Schmale Garageneinfahrt ein Mangel?

26. Mai 2013
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cc by wikimedia/ Schischkofare

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Lässt man ein Haus „für gehobene Ansprüche“ bauen, so darf man ruhig zahlreiche Extras erwarten. So dachte jedenfalls ein Münchner Besitzer einer Doppelhaushälfte mit genau dieser Beschreibung und zählte zu diesen Annehmlichkeiten eine problemlose Einfahrt in die Garage dazu. Das Gericht sah dies am Ende jedoch anders, wie der Verband Privater Bauherren weiß.

In dem konkreten Fall war dem Bauherrn die Einfahrt zur Garage zu schmal, weshalb er dies als Mangel beim verantwortlichen Bauunternehmer anzeigte. Der Fall landete vor Gericht und das Oberlandesgericht München entschied am Ende zugunsten des Bauunternehmers.

„Gehobene Ansprüche“ und ein „anspruchsvolles Ambiente“ bedeute nicht automatisch, dass man in die hauseigene Garage in einem Zug hineinfahren kann. Rangieren könne einem Hausbesitzer ruhig zugemutet werden.

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