Joyme: Chinesisches Unternehmen à la Ikea

22. Mai 2013
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cc by wikimedia/ WiNG

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Dass günstige Möbel, wie sie Ikea hat, ähnlich wie in vielen anderen Bereichen nicht immer unbedingt unter fairen Bedingungen produziert werden, ist den meisten sicherlich klar. In Asien hört man nun immer mehr von Fällen, in denen sich die Produzenten beginnen zu wehren. In China ist dafür „Joyme“ das beste Beispiel.

Seit ein paar Jahren steigt in China nicht nur der Holzpreis, sondern auch endlich die Löhne. Parallel dazu versucht Ikea weiter die Einkaufspreise so niedrig wie möglich zu halten, wenn sie nicht sogar zu senken. Zahlreiche Lieferanten streiten sich daher mit Ikea und über 100 haben bereits die Zusammenarbeit gekündigt. 15 von ihnen haben sich vor wenigen Monaten zusammengetan und „Joyme“ gegründet, ein Möbelunternehmen, das Stücke herstellt, die denen von Ikea mehr als ähnlich sehen!

Es gibt zwar hier und da kleine Änderungen, jedoch im Großen und Ganzen sind es die typischen Ikea-Möbel, die angeboten werden. Momentan prüft Ikea, ob man rechtliche Schritte dagegen einleiten sollte. In China wird dies jedoch schwierig, denn laut Medienberichten sind nur wenige der Tausenden von Ikea-Produkten markenrechtlich geschützt.

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