Wohnung renovieren bei Auszug: Pflichten bei Streichen und Tapezieren

20. Mai 2013
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cc by flickr/ ydnammmm

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Sicherlich alle Mieter kennen die Frage, wann man in der Wohnung entsprechende Renovierungsarbeiten durchführen muss und vor allem, ob dies beim Auszug notwendig ist. Die Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer in Kiel klärt dabei aktuell über gültige und ungültige Klauseln im Mietvertrag auf.

Seit längerem ist bekannt, dass starre Fristen bei Schönheitsreparaturen nicht rechtens sind. Vermieter können Mieter also nicht zwingen zum Beispiel exakt alle drei Jahre die Küche zu streichen. Flexible Formulierungen, nach denen die angegebenen Fristen „in der Regel“ oder „im Allgemeinen“ lose einzuhalten sind, sind jedoch rechtens.

In manchen Fälle kann es laut den Experten auch vorkommen, dass sich bestimmte Klauseln gegenseitig aushebeln. Wurden im Vertrag zum Beispiel oben genannte flexible Fristen vereinbart und soll die Wohnung gleichzeitig beim Auszug renoviert werden, heben sich diese Klauseln gegenseitig auf und sind damit beide ungültig, da die Fristenpläne entsprechende Schönheitsreparaturen zu einem festen Zeitpunkt nicht nötig machen.

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