Rechtsstreit mit Eon Hanse: Kunden sollten Ansprüche geltend machen

30. April 2013
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cc by flickr/ Conanil

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Wir haben an dieser Stelle bereits über die rechtlichen Streitigkeiten zwischen dem Energieversorger Eon Hanse und zahlreichen Kunden, die mit Unterstützung der Verbraucherzentrale Hamburg arbeiten, berichtet. Dabei ging es um Sammelklagen wegen in den Augen der Kläger unfairer Vertragsklauseln und überhöhten Gaspreisen.

Nach zwei Entscheidungen zu Gunsten der Verbraucher legte Eon Hanse Revision ein, zog diese Rechtsmittel nun jedoch zurück. Damit gehen die Streitigkeiten also vorerst zu Ende. Die Verbraucherschützer fordern nun den Energieversorger zu Rückzahlungen in den entsprechenden Fällen auf.

Kunden, die bisher nicht aktiv waren, sollten laut der Verbraucherzentrale Hamburg prüfen lassen, ob sie noch einen Erstattungsanspruch haben. Wer bereits Widerspruch eingelegt hat, sollte Rückzahlungen verlangen. Für alle, die ihre Ansprüche geltend machen wollen, findet man auf vzhh.de einen entsprechenden Musterbrief. Alle, die ihre Rechnung bereits gemindert haben, müssen nach dem Ende des Rechtsstreits nichts nachzahlen. Ob Eon Hanse jedoch die Erstattungen leistet, ist bis jetzt nicht klar.

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