Haushalt mit Kindern: Keine giftigen Pflanzen im Garten

18. April 2013
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cc by wikimedia/ Justus Nussbaum

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Den meisten Eltern ist natürlich bewusst, dass kleine Kinder gerne alle möglichen Sachen in den Mund nehmen. So wird unter anderem darauf geachtet, dass im Haus keine leicht verschluckbaren teile herumliegen etc. Doch leider vergisst so manch einer bei seinen Vorsichtsmaßnahmen die Pflanzen im Garten!

Zum Beginn der Gartensaison weist die Aktion „Das sichere Haus“ auf giftige Pflanzen hin und sagt, was Eltern bei einer Vergiftung tun. Besonders giftig sind beispielsweise Engelstrompete, gelber und blauer Eisenhut oder Goldregen. Die schwarzen Beeren von Efeu oder Kirschlorbeer sind weitere Möglichkeiten. Sie sind in vielen deutschen Gärten vertreten, sollten jedoch für Kinder auf keinen Fall erreichbar sein!

Eine Vergiftung können Eltern zum Beispiel an erweiterten Pupillen, an Benommenheit oder Krämpfen erkennen. Übelkeit und Erbrechen sind weitere Folgeerscheinungen. Zeigt das Kind diese Symptome und man kann die Pflanze benennen, ist ein Anruf in der Giftnotrufzentrale ratsam. Bei Übelkeit und Benommenheit muss das Kind sofort ins Krankenhaus oder der Notarzt verständigt werden. Am besten nimmt man, wenn möglich, einen Teil der Pflanze mit um die Vergiftung bestimmen zu können. Erste Maßnahmen sind viel stilles Wasser trinken und das Schlucken von Kohletabletten, die Gift binden.

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