Umsatzsteuer für eigenes Blockheizkraftwerk

1. März 2013
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cc by wikimedia/ Geierunited

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Wer sich für die alternative Energiegewinnung in den eigenen vier Wänden entscheidet, kommt an entsprechenden steuerlichen Regelungen nicht herum. Wer zum Beispiel ein eigenes Blockheizkraftwerk im Keller stehen hat, gilt rein rechtlich als Unternehmer und dies auch dann, wenn man die gewonnene Energie nur selbst nutzt.

Der Bundesfinanzhof hat in diesem Bereich nun Betroffene finanziell entlastet. Unter Umständen müssen private Stromerzeuger zwar für den Eigenbedarf Umsatzsteuer abführen. Diese richtet sich jedoch laut dem Bundesfinanzhof nicht nach den Selbstkosten, die ziemlich hoch sind.

Als Berechnungsgrundlage für private Energieerzeuger wird der fiktive Einkaufspreis herangezogen. Dieser liegt deutlich unter den Selbstkosten und bedeutet daher eine geringere Umsatzsteuer. Die Selbstkosten dürfen nur laut der Entscheidung nur dann angesetzt werden, wenn man den Einkaufspreis nicht ermitteln kann.

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