Der Traum vom Hausboot: Tipps für die ersten Schritte

21. Februar 2013
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cc by wikimedia/ cschwartau

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Viele Deutsche träumen davon, irgendwann einmal auf einem Hausboot zu wohnen. Doch leider liegen romantische Vorstellungen und die Wirklichkeit wie meist weit auseinander. Das Leben auf einem Hausboot ist meist eine Art Lebenseinstellung, für die man auch so manche Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen muss.

Vor allem der Weg zum eigenen Hausboot ist nicht immer ganz leicht und führt vor allem durch den deutschlandtypischen Behörden-Dschungel. Der Verwaltungsaufwand ist durchaus beachtlich, denn hierzulande sind sowohl Land- als auch Wasserbehörden zuständig. Hier ist es ratsam sich im Vorfeld über alle notwendigen Schritte und Auflagen zu informieren. Am besten spricht man einmal direkt mit einem Hausboot-Besitzer.

Wichtig ist auch die Frage nach dem Liegeplatz, denn natürlich darf man sein Hausboot nicht einfach am Ufer des Lieblingssees festmachen. Vielmehr sollte man sich auf einen Binnenhafen oder Ähnliches mit Industrieromantik einstellen. Eine Anlaufstelle können auch Inhaber von abgelegenen Wassergrundstücken sein. Zudem kann man sich natürlich überlegen, ob man nicht gleich in ein Land geht, das etwas „netter“ zu Hausboot-Besitzern ist wie zum Beispiel die Niederlande oder Belgien.

In Sachen Kosten gesellen sich zum Hausboot selbst auch noch Gebühren für Liegeplätze, oft für die Erschließung des Grundstücks (Strom, Wasser etc.) und und und. Auch über diese Punkte sollten unbedingt genaue Informationen eingeholt werden um später keine böse Überraschung zu erleben. Übrigens: Wer das Leben auf einem Hausboot an sich testen möchte, der kann sich natürlich auch erst einmal eines mieten, wobei man eine Urlaubssituation natürlich nicht mit dem Alltag vergleichen kann.

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