Ruhestörung in der Nacht: Das dürfen Mieter

11. Februar 2013
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cc by wikimedia/ Michael Sander

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Die lieben Nachbarn können einen manchmal leider auch in den Wahnsinn treiben und so sind Ruhestörungen der häufigste Grund für Streitereien unter Nachbarn. Besonders nachts kann dies ärgerlich sein, doch was fällt wirklich unter Ruhestörungen und was ist erlaubt?

Generell dauert die Nachtruhe laut Gesetz von 22 bis 6 Uhr. In dieser Zeit sollten sich Mieter ruhig verhalten, doch manche Dinge lassen sich eben nicht vermeiden. Dazu zählt zum Beispiel das Geschrei von Babys und Kleinkindern. Der Deutsche Mieterbund weist darauf hin, dass dies zur kindlichen Entwicklung dazugehöre und Nachbarn dies erdulden müssen. Anders sieht es jedoch aus, wenn ältere Kinder in den Zeiten der Nachtruhe zu laut toben und trampeln. Kommt dies häufiger vor, kann der Vermieter den Mieter abmahnen und betroffene Nachbarn dürfen die Miete mindern.

Ähnliches gilt auch für Streitigkeiten in der Nacht. Solche gehören natürlich dazu und daher müssen Nachbarn in einem Mehrfamilienhaus dies gelegentlich nachts ertragen. Wird dies jedoch zur Regel und das laute Geschrei dauert länger als eine halbe Stunde, dann gilt dies als Ordnungswidrigkeit. Baden und Duschen ist hingegen weitläufigen Meinungen ebenfalls nachts erlaubt, jedoch sollte man sich vom Wassereinlassen bis zum Wasserauslassen nicht länger als eine halbe Stunde Zeit lassen.

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