EPS- Wärmedämmung: Experten geben Entwarnung bei Brandgefahr

5. Februar 2013
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cc by wikimedia/ Engoman23

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Im Zuge der steigenden Heizkosten und dem wachsenden Umweltbewusstsein, rüsten immer mehr Deutsche in Sachen Wärmedämmung auf. Die Mehrheit von ihnen entscheidet sich beim Neubau oder der Sanierung für eine Wärmedämmung mit Expandierter Polystyrol (EPS). In den letzten Jahren wurde jedoch in den Medien dieses Material immer wieder mit Bränden in Verbindung gebracht.

Experten betonen nun erneut, dass keine Gefahr bei einer EPS-Dämmung bestehe. Zwar könne das Material brennen, jedoch sei es schwer entflammbar. Wichtig sei zudem in erster Linie, dass die Dämmung fachgerecht verbaut und ordnungsgemäß zertifiziert werde. Bei vielen Bränden war die unsachgemäße Anbringung ein Grund für eine schnelle Ausbreitung von Feuer.

Bei Gebäuden ab sieben Metern Höhe sind Fensterstürze und sogenannte Brandriegel aus nicht brennbaren Materialien gesetzlich vorgeschrieben. Bei niedrigeren Gebäuden liegt es natürlich am Bauherren, ob dieses zusätzliche Geld für Brandsperren ausgegeben wird. Experten raten sich dies gut zu überlegen und auch bei schlüsselfertigen Häusern darauf zu achten. Diese Zusatzkosten von rund 5.000 Euro könnten am Ende Leben sowie das Hab und Gut retten.

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