E-Zigarette: Strengere Regelungen?

22. Januar 2013
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cc by wikimedia/ Sigismund von Dobschütz

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Als vor einiger Zeit die sogenannte E-Zigarette auf den Markt kam, wurde sie von den meisten als gesunde Alternative zum Rauchen gepriesen. Das Ritual des Rauches bleibt dabei gleich, jedoch ist der Dampf weitaus weniger gefährlich als bei herkömmlichen Zigaretten. Laut dem Verband des E-Zigarettenhandels gibt es inzwischen in Deutschland zwei Millionen Nutzer der elektrischen Zigarette. Auch in den eigenen vier Wänden kann diese Form des Rauchens durchaus seine Vorteile haben, da die Zimmer und das Inventar nicht gleich vergilben und den typischen Zigarettengeruch annehmen.

Die EU könnte dem Ganzen zum Teil nun durch eine neue Regulierung ein Ende setzen. So manch einer befürchtet bereits, dass durch dieses geplante Verbot viele wieder zu herkömmlichen Glimmstängeln greifen könnten. Konkret geht es dabei um eine Begrenzung des Nikotingehalts bei E-Zigaretten, denn einige von ihnen versorgen den Körper weiter mit Nikotin.

Die EU fordert nun, dass solche nikotinhaltigen elektrischen Zigaretten ähnlich wie Nikotinpflaster als Arzneimittel angesehen werden. Demnach dürfe der Nikotingehalt pro Verbrauchseinheit nicht mehr als zwei Milligramm hoch sein und bei der entsprechenden Flüssigkeit nicht den Wert von vier Milligramm pro Milliliter übersteigen. Dies würde bedeuten, dass alle Produkte, deren Wert höher liegt, was bei den meisten der Fall ist, vom Markt genommen werden müssten.

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