Streuen gegen Eis-Glätte – Doch mit was?

21. Januar 2013
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cc by wikimedia/ Simon A. Eugster

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In diesen Tagen sind Hausbesitzer und einige Mieter wieder notgedrungen damit beschäftigt Wege und Einfahrten von Schnee zu befreien. Damit das Ganze nicht zu einer Schlitterpartie wird, wird natürlich auch gestreut. Doch für welches Mittel entscheidet man sich hier am besten?

Salz ist in einigen Kommunen durchaus mit Recht verboten, denn dieses löst sich, sickert in den Boden und kann sich in den Wurzeln anlagern, so dass die Pflanzen sich nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen und Wasser versorgen können und absterben. Ist es in der eigenen Region nicht verboten, sollte man also der Umwelt zuliebe auf Streusalze verzichten, da es zusätzlich den Pfoten von Hunden und Co. schadet.

Besonders angenehm ist natürlich auch Splitt nicht, wenn auch deutlich umweltfreundlicher. Dieser muss bei Tauwetter jedoch aufgefegt werden, kann aber auch bei der nächsten Glätte wiederverwendet werden. Ein weiterer Nachteil ist, dass sich das Material in Schuhen festsetzen und so Böden zerkratzen kann. Materialien wie Sand, Asche oder Sägespäne helfen auf Dauer nicht so gut gegen Glätte. Vor allem bei Asche sollte darauf geachtet werden, was verbrannt wurde, denn die möglichen Schadstoffe können auf diesem Wege in den Boden gelangen.

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One Response to Streuen gegen Eis-Glätte – Doch mit was?

  1. gartenspezi on 25. Januar 2013 at 12:29

    Die üblichen Alternativen zum Salzstreuen sind wohl

    Split
    Kies
    Granulat
    Sand

    Diese – oft mit dem blauen Engel versehenen Materialien – vermindern ebenso die Rutschgefahr und haben nicht die schädlichen Wirkungen von Salz. Wobei natürlich wie bereits oben gesagt korrekt ist, dass besonders scharfkantige Antirutsch-Materialien die Böden im Haus zerkratzen können. Wobei auch Salz sicherlich in diesem Zusammenhang zu Schäden führen kann. Da hilft nur: Schuhe aus wenn man von draußen kommt. Und leider ständig saubermachen.

    Die Folgen des Salzstreuens zeigen sich oft erst Monate später:

    Salzgeschädigte Straßenbäume können nicht mehr genügend Wasser aufnehmen. Im Boden verdrängt das Salz zudem wichtige Pflanzennährstoffe und beeinträchtigt Mikroorganismen. Vor allem die Baumarten, die die Alleen zieren, reagieren empfindlich auf Salz, etwa Ahorn, Linden, Kastanien.

    Zum Schluß noch ein sehr aufschlussreiches Zitat:

    “Salz gehört auf das Frühstücksei und nicht auf den Bürgersteig”

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