Schimmel in der Wohnung: Richtig lüften und dem Vermieter melden!

16. Januar 2013
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cc by wikimedia/ Infrogmation

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Viele haben in ihren eigenen vier Wänden immer wieder mit Schimmelbefall zu kämpfen. Bereits bei kleinen Flecken ist hier unbedingt Handeln angesagt, denn nicht nur, dass gewisse Schimmelsorten schlimme gesundheitliche Folgen nach sich ziehen können, Mieter können bei Untätigkeit direkt in die Pflicht genommen werden!

Generell gilt, dass man mehrfach täglich für wenige Minuten Stoßlüften soll. Dies entzieht den Räumen Feuchtigkeit, die durch Atmen, Schwitzen und Co. entsteht und sich an den Wänden oder anderen Stellen ablagern kann.

Bei kleinen Schimmelflecken kann man selbst mit Essig, 70-prozentigem Alkohol oder Mitteln aus dem Baumarkt Hand anlegen. Kommt der Schimmel danach jedoch wieder, muss ein Profi ran und der Vermieter informiert werden. Der Fachmann wird dann die Ursache aufklären und den Mangel beseitigen. Im schlimmsten Fall ist die Bausubstanz angegriffen und es muss saniert werden.

Der Vermieter wird schriftlich über den Schimmelbefall in Kenntnis gesetzt, mit der Bitte den Mangel zu beseitigen. Wird auf dieses Schreiben nicht reagiert, setzt man eine Frist von 14 Tagen und kündigt an, ab diesem Zeitpunkt die Miete zu kürzen. Meldet man den Befall nicht dem Vermieter, kann dieser umgekehrt vom Mieter sogar Schadenersatz verlangen, sollte sich der Schimmel großflächig ausbreiten.

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