Uni-Städte:Bezahlbarer Wohnraum wird Mangelware

3. Dezember 2012
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cc by wikimedia/ Mossmutzel

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Seit Jahren weisen Experten darauf hin, dass ab dem Jahr 2010 die Zahl der neuen Studenten stark ansteigen wird. Gründe dafür sind ein geburtenreicher Jahrgang, doppelte Abitur-Jahrgänge und zudem auch noch das Aussetzen der Wehrpflicht. Doch leider wurde trotz zahlreicher Warnungen offenbar viel zu wenig getan, was bereits beim Wohnraum in Uni-Städten anfängt.

Experten sprechen von einem akuten Mangel an bezahlbarem Wohnraum in viele Universitätsstädten Deutschlands. Mit 2,5 Millionen eingeschriebenen Studenten ist die Anzahl so hoch wie noch nie zuvor in Deutschland. Über 70.000 Studentenwohnungen fehlen jedoch. So manch einer geht sogar von noch mehr aus.

So wird nach langem Protest nach Alternativen gesucht, denn Bettenlager und Co. sind wirklich keine Dauerlösung. Ehemalige Kasernen könnten zum Beispiel zu Studentenwohnheimen umgebaut werden, wofür es jedoch kein extra Geld vom Staat geben soll. Zudem will Finanzminister Wolfgang Schäuble den Bildungsetat ab 2014 noch weiter herabsenken…

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