Überlaufener Wohnungsmarkt: Makler lassen in Großstädten kaum noch mit sich handeln

26. September 2012
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cc by flickr/ Imrolf

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Wir haben bereits gestern an dieser Stelle darüber berichtet, dass der Wohnungsmarkt in deutschen Großstädten extrem überlaufen ist. Die Finanzkrise hat eine wahre Immobilienkauf-Hysterie nach sich gezogen, die selbst Experten stutzig macht. Dies gilt in erster Linie für die Großstädte. Stehen auf dem Land sogar Häuser leer, so haben es Interessenten in Berlin, München oder Frankfurt extrem schwer, überhaupt an ein passendes Objekt zu kommen.

Dies hat zur Folge, dass laut Medienberichten auch einige Makler in den großen deutschen Städten nicht mehr mit sich handeln lassen. Sie haben schlichtweg keinen Grund mehr dazu, denn ist die Provision für den einen Käufer zu hoch, bekommt die Wohnung oder das Haus eben jemand anderes. Die Käufer stehen schließlich Schlange.

Zudem sind in den letzten Jahren die Maklerprovisionen immer weiter gestiegen. In einigen Gegenden wie zum Beispiel in Berlin liegen sie bei über sieben Prozent. So manch ein Makler bietet angesichts des Ansturms nur noch Massenbesichtigungen an. Zudem sollen sich einige bei Recherche und Co. nicht mehr so viel Mühe geben.

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