Zusammenziehen – leichter gesagt als getan

1. September 2012
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Für Paare, die bereits die meiste Zeit in einer Wohnung verbringen, stellt sich zwangsläufig irgendwann die Frage, weshalb sie nicht zusammenziehen sollten. Berechtigt, denn zwei Wohnungen kosten unnötiges Geld und können zu Streitigkeiten führen, wenn die meiste Zeit in nur einer Wohnung verbracht wird. Doch das Zusammenziehen stellt sich in den meisten Fällen ebenfalls als Herausforderung dar.

Zwei Wohnungen – zwei Haushalte

In einigen Fällen haben beide Partner bereits einen vollausgestatteten Haushalt. In diesen Fällen besteht die Herausforderung darin einen angemessenen Kompromiss zu finden. Verständlicherweise möchte keiner der beiden auf sein – eventuell mühsam angesammeltes – Repertoire verzichten. Dies beginnt bereits bei Geschirr und Besteck, wobei das eine eventuell das andere ablöst. In einigen Fällen kommt es zur Einstimmigkeit, welche Utensilien lieber genutzt werden.
Noch viel problematischer wird es bei den angeschafften Möbeln. Je nach Charakter und meist auch nach Alter, wird das Mobiliar ausgesucht und hat dementsprechend einen individuellen Wert. Da die gemeinsame Wohnung jedoch meist nicht doppelt so groß wird, müssen auch in diesem Bereich Abstriche gemacht werden. Im Idealfall kann sich auch hier auf eine Einrichtung geeignet werden, im Extremfall werden beide Inventare verkauft und für die gemeinsame Wohnung zusammen neue Möbel gekauft. Passende Wohnideen können hier gefunden werden.

Wohnungsgestaltung im Feinschliff

Wurde nun erfolgreich überlegt, welche Möbel in die neue Wohnung dürfen und welche nicht, geht es an die Gestaltung der gemeinsamen Bleibe. Auch hier kann es zu Streitigkeiten kommen, wenn dem einen eine gradlinige Raumgestaltung eher zusagt als dem anderen. Hier werden meist die Möbel so lange verrückt, bis sie beiden zusagen. Im Laufe der Jahre des Zusammenlebens passen sich meist beide Geschmäcker an und Folgemöbel können ohne größeren Streit besorgt werden.
Ebenso beliebtes Streitthema ist die Dekoration, die besonders für Frauen wichtig und Männern eher vernachlässigbar erscheint. Doch gerade persönliche Dinge, wie Fotos und Bilder an den Wänden machen das Zuhause noch gemütlicher. Sind diese anfänglichen Probleme des Zusammenziehens überwunden, kann die Zweisamkeit in allen Zügen genossen werden.

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