Gefahren durch Elektrosmog im Schlafbereich

14. Mai 2012
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cc by flickr / loop_oh

Seit einigen Jahren schon beschäftigt sich die Umweltforschung mit den Gefahren aus unsichtbaren Quellen wie dem Elektrosmog. Verschiedene Forschungsinstitute habe es zu ihrer Aufgabe gemacht, dies zu untersuchen, und mittlerweile gibt es sogar die Internationale Gesellschaft für Elektrosmog Forschung (IGEF). Vor allem wird die Wirkung auf den Menschen in seiner häuslichen Umgebung untersucht und dort vor allem in den unterschiedlichen Aufenthaltsräumen.

Dazu gehört auch das Schlafzimmer. Nach Aussage der oben bereits erwähnten IGEF verbringen wir ca. 1/3 unseres Lebens im Schlafzimmer. Selbst ein Manager, der bis spät abends arbeitet, wird immer noch 5-6 Stunden im Schlafzimmer verbringen. Dort aber ist die Gefahr besonders groß, in Folge der Wirkungen des Elektrosmog zu erkranken, weil nachts sowohl der Stoffwechsel des Körpers wie auch die Immunabwehr gesenkt sind. Das ist unter normalen Umständen sogar positiv, weil sich nur so, die Regeneration des Körpers tatsächlich vollziehen kann. Nicht aber unter dem Einfluss von Elektrosmog oder anderen Schadstoffen, die viel ungehinderter als tagsüber, in den menschlichen Organismus vordringen können. Folgen davon können zum Beispiel Schlafstörungen sein. Laut aktueller Studien leiden mehr als 50% der Deutschen gelegentlich oder andauern unter Schlafstörungen. Wer nun aber nachts nicht richtig schläft ist tagsüber meist unausgeglichen und unkonzentriert. Lang andauernde Schlafstörungen können sich sogar negativ auf die Gesundheit und Psyche auswirken.

Als Konsequenz sollte man auf jegliche elektrische Geräte im Schlafzimmer verzichten, vor allem aber auf solche, die einen Transformator haben. Dort, wo sich die Betten befinden, sollten möglichst weder Elektroleitungen verlaufen, noch stromführende oder Strom benötigende Geräte stehen. Da aber meist gerade bauseitig Steckdosen dort verlegt und verbunden sind wo sich die Ehebetten befinden, kann man nur sich mit Schutzmaßnahmen helfen, die von einem Fachmann eingebaut werden: Netzabkopplungen, die in ihrer Wirkung genau vermessen sind, Verzicht auf DECT Telefone, Radiowecker etc. Nicht der Lithium Ionen Akku, der als schadstoffarm gilt, ist der Verursacher von Elektrosmog. Wie andere Batterien auch ist er weniger Auslöser des Phänomens. Elektrosmog geht besonders von Pulsfrequenzen, mit denen im Funknetz gesendet wird, aus. Dazu gehören vor allem Bluetoothverbindungen, WLAN, Niedervoltlampen, etc.

Vor allem Menschen, die auf den klassischen Wecker verzichten und statt dessen lieber ihr Handy als morgendliches Weckgerät benutzen sollten daher überlegen, das Gerät nachts möglich in den Flugmodus zu versetzen – saprich sämtliche Funkverbindungen des Gerätes komplett zu deaktivieren. Dies hat überdies noch den Vorteil, daß man nachts nicht durch unerwünschte Anrufe oder Textnachrichten geweckt wird. Doppelt guter Schlaf also!

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