Ikea: Produktion dank Zwangsarbeiter in der DDR und auf Kuba?

3. Mai 2012
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cc by geograph/ Gerald England

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Wir alle profitieren von günstigen Waren wie Kleidungsstücke oder den berühmten Möbeln von Ikea, doch leider fragen sich nur die wenigsten, warum die Stücke für so wenig Geld verkauft werden können. Nicht selten stecken bei vielen Unternehmen Billiglöhne, schlechte Arbeitsbedingungen und sogar Kinderarbeit dahinter. Der schwedische Möbelriese Ikea sieht sich derzeit wieder einmal mit massiven Vorwürfen dieser Art konfrontiert.

In etlichen Medienberichten heißt es, dass Ikea nicht nur billig in der DDR produzieren ließ, sondern dabei auch noch von der Zwangsarbeit von Häftlingen profitierte. Dank eines Abkommens mit der DDR wurden zudem angeblich Gefangene auf Kuba für die Produktion von Ikea-Möbeln eingesetzt. Besonders im Hinblick darauf, dass es sich um viele politische Gefangene handelte, gewinnen die Vorwürfe noch einmal an Brisanz.

Bereits seit Jahren gibt es immer wieder entsprechende Berichte, doch nun hat eine ausführliche, kritische Dokumentation im schwedischen Fernsehen das Fass zum Überlaufen gebracht. Ikea sagt, dass man die entsprechenden Vorgänge damals überprüfen wolle und schließt sogar mögliche Entschädigungen nicht aus. Mal sehen, was am Ende herauskommt… Hier findet ihr unter anderem nähere Informationen zum Thema.

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