Überwachungskamera am Haus: Persönlichkeitsrechte beachten!

22. März 2012
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cc by wikimedia/ KMJ

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Dank der modernen Technik können Hausbesitzer heutzutage auf vielfältige Weise alle Bereiche eines Hauses durch Kameras überwachen, sollten sie dies denn wollen. So manch einem mag die Überwachung zwar ein sicheres Gefühl geben, die Anzahl der Skeptiker ist jedoch hoch und zudem müssen natürlich immer die Persönlichkeitsrechte anderer gewahrt werden.

So gibt es zum Beispiel immer mehr Vermieter, die sich dazu entschließen, Überwachungskameras im Mietshaus anzubringen um so Straftaten vorzubeugen bzw. diese besser dokumentieren zu können. In solchen Fällen müssen die Mieter zum einen unbedingt darüber informiert werden, zum anderen muss ein Schild generell auf die Überwachung hinweisen. Immer häufiger setzen sich Mieter gegen solche Kameras im Haus zur Wehr und die Richter geben ihnen in der Regel Recht. Ein Vermieter hat schließlich nicht das Recht zu sehen, wann die Mieter kommen und gehen und wen sie mitbringen.

Auch beim Einfamilienhaus, das man selbst bewohnt darf in der Regel nur der private Bereich oder ein schmaler Streifen am Haus gefilmt werden, denn sonst verletzt man die Persönlichkeitsrechte der Nachbarn oder Passanten. So ist es auch problematisch, sein Auto auf einem Parkplatz zu filmen. Grundsätzlich sollte man sich unbedingt vor dem Aufstellen einer Kamera genau informieren! Experten bezweifeln zudem, ob Kameras Diebe oder ähnliche Verbrecher wirklich abhalten können.

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