Deutsche Nachbarn streiten selten über Lärm

4. November 2011
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cc by flickr/ lisaclarke

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In den meisten Mietshäusern ist es eigentlich ganz normal, dass man das eine oder andere Geräusch vom Nachbarn hört. Das lässt sich eben nicht vermeiden und so bleibt die Mehrheit der deutschen cool, wenn es um das Thema Lärm geht. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage des Onlineportals Immobilienscout24.

73 Prozent der Befragten gaben dabei an, dass sie keine Probleme aufgrund von Lärm mit ihren Nachbarn hätten. Nur fünf Prozent sagten, dass dies schon einmal zu Streit geführt hat und ebenso viele müssen sich offenbar regelmäßig deswegen Auseinandersetzungen stellen. Erstaunlich ist, dass verhältnismäßig wenige bei Lärm direkt das Gespräch mit dem Nachbarn suchen. Nur 39 Prozent klingeln und bitten um Ruhe. 20 Prozent unternehmen gar nichts, 12 Prozent hämmern an die Wand oder schreien zurück und 10 Prozent rufen die Polizei.

Und welche Art von Lärm stört die Deutschen am meisten? Die meisten Befragten (44 Prozent) zeigten sich von Hämmern oder Bohren in der Nachbarwohnung genervt. Laute Musik landet mit 33 Prozent auf dem zweiten Platz, gefolgt von lautstarkem Streit oder Getrampel (jeweils 30 Prozent). Kindergeschrei halten nur 18 Prozent für störend.

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