Mehrgenerationenhäuser sind wieder im Kommen

27. April 2010
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Kinder by wiki, Arnold PlesseJahrhundertelang haben Familien auf diese Art und Weise unter einem Dach gelebt. Für die meisten war es selbstverständlich, dass man für die Großeltern sorgt, wenn es im Alter leider nicht mehr so geht, oder dass der Rest der Familie auf die Kinder aufpasst, wenn die Eltern arbeiten müssen. All dies hat sich in der Moderne etwas gelockert, manchmal positiv, häufig aber auch negativ.

Kein Wunder also, dass in den letzten Jahren immer mehr Menschen wieder über ein sogenanntes Generationenwohnen nachdenken. Jede Generation unterstützt hier die andere, man hat immer einen Ansprechpartner in seiner Nähe, die Kinder wachsen mit Menschen verschiedenen Alters auf, ist jemand krank, ist ebenfalls immer jemand da, usw. Generationenwohnen hat etliche Vorteile.

Bei aller Euphorie sollte man aber natürlich auch einige Dinge bedenken. Versteht sich die Familie untereinander so gut, dass langer Zusammenhalt garantiert ist? Was macht man, wenn es mal Streit gibt? Am besten sollte man schon vor dem Zusammenziehen feste Regeln ausmachen.

Natürlich sollte man darauf achten, dass jede Generation bzw. kleine Familie auch ihr eigenes abgeschlossenes Reich und jeder genug Privatsphäre hat. Die ältestes Generation sollte auf jeden Fall das Erdgeschoss beziehen, egal, wie fit sie noch sind, denn irgendwann kann der Zeitpunkt kommen, wo man für Barrierefreiheit sorgen muss. Hierbei sollte man auch an die finanziellen Mittel denken, die ein altersgerechter Ausbau mit sich bringen kann.

Hat man sich diesen Schritt gut überlegt und alles, so weit es geht, geklärt, steht einem Zusammenleben in einem Mehrgenerationenhaus nichts mehr im Wege.

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